Wohratal News − Aus der Gemeindeverwaltung berichtet

Aktuelles

 

Kanalsanierung Wohra/Nord
Der Auftrag zur Kanalsanierung der Ortslage Wohra-Nord wurde an die Fa. Kann.d.i.s. Kanaltechnologie GmbH aus Schmallenberg zum Preis von 16.843,84 € brutto vergeben.
 
Interkommunale Zusammenarbeit mit der Stadt Rauschenberg
An den Gemeindevorstand wurde Anfang Juli eine Anfrage der Stadt Rauschenberg bezüglich einer Personalunterstützung für die dortige Verwaltung gestellt.
Bekanntlich hat die Stadt Rauschenberg bislang auf die Wiederbesetzung von 1,5 Verwaltungsstellen verzichtet, da zunächst das Ergebnis hinsichtlich der Bildung eines Gemeindeverwaltungsverbandes Rauschenberg-Wohratal abgewartet werden soll.
Zwischenzeitlich ist es nun zur Erkrankung eines dortigen Mitarbeiters aus dem Bereich der Kasse/Finanzverwaltung gekommen, die sich nach derzeitigem Sachstand über einen längeren Zeitraum erstrecken könnte.
Seitens der Stadt Rauschenberg wurde daher angefragt, ob im Zuge der Amtshilfe eine Abordnung des ab 18.04.2017 in Teilzeit eingestellten Mitarbeiters der Gemeindekasse Wohratal mit 19,5 Wochenstunden zur Stadt Rauschenberg für den Zeitraum der Erkrankung des dortigen Mitarbeiters erfolgen könnte.
Dafür wäre es erforderlich, die bis zum 17.10.2017 befristete Stelle des hiesigen Mitarbeiters für den Zeitraum der Abordnung in eine Vollzeitstelle (39 Wochenstunden) umzuwandeln.
Die damit verbundenen Personalkosten werden von der Stadt Rauschenberg getragen und dort angefordert.
Zur Erinnerung, in der Vergangenheit erfolgte umgekehrt bereits eine Abordnung einer Mitarbeiterin der Stadt Rauschenberg zur Gemeinde Wohratal, um die hiesigen Engpässe in der Gemeindekasse aufzufangen. Die Regelung war insofern identisch.
Der Gemeindevorstand hat beschlossen, dem Ersuchen der Stadt Rauschenberg zu entsprechen und die wöchentliche Arbeitszeit des hiesigen Mitarbeiters beginnend ab 11.07.2017 für den Zeitraum der Abordnung zur Stadt Rauschenberg, längstens bis zum Ablauf des befristeten Arbeitsvertrages, auf 39 Wochenstunden (Vollzeitstelle) zu erhöhen.
 
Gemeinsamer Ordnungsbehördenbezirk Gefahrgutüberwachung
Die Gemeinde Wohratal ist Mitglied in dem gemeinsamen Ordnungsbehördenbezirk Gefahrgutüberwachung zusammen mit den Kommunen Gladenbach, Angelburg, Bad Endbach, Breidenbach, Dautphetal, Fronhausen/Lahn, Lahntal, Lohra, Steffenberg, Wetter, Weimar, Ebsdorfergrund, Cölbe, Münchhausen und Rauschenberg. Es handelt sich hierbei um eine interkommunale Zusammenarbeit.
Die Aufgaben der Gefahrgutüberwachung für die überwachungspflichtigen Betriebe in den Kommunen wurde bisher vom Bürgermeister der Stadt Gladenbach wahrgenommen.
Der dortige Mitarbeiter ist allerdings dauerhaft erkrankt. Die weitere Aufgabenwahrnehmung durch die Stadt Gladenbach ist daher künftig nicht mehr möglich.
 
Der Beirat des gemeinsamen Ordnungsbehördenbezirks hat daher zwischenzeitlich beschlossen, die Federführung des Verbandes auf die Gemeinde Lahntal zu übertragen.
Der Gemeindevorstand hat der Übertragung zugestimmt. Diese wird wirksam mit dem Zeitpunkt des Inkrafttretens der Anordnung durch das Regierungspräsidium Gießen, d.h. der Tag nach der Veröffentlichung der Anordnung im Staatsanzeiger für das Land Hessen.
 
Einziehung und Verkauf einer Wegeparzelle in der Gemarkung Langendorf, Flur 4, Flurstück 162
Die Eheleute Rolf und Elisabeth Geßner, wohnhaft im Ortsteil Langendorf, In den Berggärten 15, haben mit Schreiben vom 26.05.2017 den Kauf des Feldweges, Gemarkung Langendorf, Flur 4, Flurstück 162, in Größe von 186 m² beantragt.
 
Der Ortsbeirat Langendorf hat am 29.06.2017 dem Antrag auf Kauf des Feldweges zugestimmt.
 
Unter Berücksichtigung des Grundsatzbeschlusses der Gemeindevertretung vom 28.08.2007 bestanden seitens der Gemeindeverwaltung keine Einwände den Feldweg einzuziehen und zu einem Quadratmeterpreis von 15,34 € (analog Verkaufspreis Dietrich, OT. Langendorf, Feldweg am Flohweg) zu verkaufen.
 
Der Gemeindevorstand hat daher den Beschluss gefasst, den Feldweg in der Gemarkung Langendorf, Flur 4, Flurstück 162, in Größe von 186 m² zum Quadratmeterpreis von 15,34 € an die Eheleute Geßner zu verkaufen. Vor dem Verkauf wird ein Einziehungsverfahren gemäß des Beschlusses der Gemeindevertretung vom 28.08.2007 durchgeführt.
 
Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
 
 
Ihr Bürgermeister
Peter Hartmann
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